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Fachartikel: Braun, Irmgard:
Heilsamer Abgrund, Klettern als Therapie.
In: DAV München (Hrsg.): Alpenvereinsjahrbuch, Band 123, 1999, S. 169-176
(Der Artikel zeigt an praktischen Beispielen die Einsatzmöglichkeiten des Kletterns
in der Psychotherapie, Suchttherapie und der Arbeit mit Strafgefangenen sowie verhaltensauffälligen
Kindern und Jugendlichen auf.) Brunner, Stefan:
Klettern als Therapie.
In: BIO Gesundheit für Körper Geist und Seele, Nr.4, 2008, S.76-79
(Der Artikel stellt Klettern als Behandlungsmethode sowie das breite Spektrum der
verschiedenen Anwendungsbereiche vor. Es werden die Arbeitsfelder und Arbeitsweisen von zwei Therapeuten
kurz umrissen. Darüber hinaus sind die Erfahrungen eines Therapeuten mit dieser Behandlungsmethode in einem
Interview wiedergegeben.) Caprano, Rosi; Sinz, Heidi:
Hoch hinaus an der Kletterwand, Therapeutisches Klettern - ein Fallbericht.
In: Physiopraxis, Heft 3, 2008, S. 36-39
(Der Erlebnisbericht einer Patientin die nach der Behandlung an der Kletterwand das
Sportklettern für sich als Hobby entdeckt. Die Therapeutin kommentiert den Prozess mit Beobachtungen und
ihren Erfahrungen der Behandlung bei Hemiplegie.) Esser, Inge; Bartik, Frank:
Klettern in der Ergotherapeutischen Praxis.
In: Ergotherapie und Rehabilitation, Heft 3, 2002, S. 17-25
(Der Artikel stellt die vielfältigen Bewegungs- und Erlebensmöglichkeiten des
Therapeutischen Kletterns für Kinder mit perzeptiven und motorischen Entwickungsstörungen vor.
An vier Fallbeispielen aus dem ergotherapeutischen Praxisalltag wird die Klettertherapie im Rahmen
des Konzepts der Sensorischen Integrationstherapie beschrieben. Darüber hinaus werden Hinweise zum Thema
Sicherheit beim Klettern im therapeutischen Bereich gegeben.)
Geisteiner, Erwin:
Über sich selbst hinauswachsen. Therapie und Abenteuer in den Bergen.
In: ergopraxis, Heft 9, 2009, S. 35-37
(Der Autor beschreibt das therapeutische, erlebnispädagogische Konzept einer Reha-Fachklinik für Kinder und Jugendliche. Behandelt werden Atemwegserkrankungen, Allergien, Hautkrankheiten, Adipositas. Die Lage der Klinik im Hochgebirge erlaubt eine Nutzung der natürlichen Gegebenheiten für therapeutische Outdoor-Aktivitäten wie u. a. Klettern, Seilrutsche, Klettersteig und Seilbrücke.)
Gottschall, C.:
Kletter-Therapie - Gesund werden on the rocks.
In: Fit for Fun, Heft 2, 2000, S. 54-59
(Der Beitrag erläutert die Trainingstherapiemethode
D. Scharlers. Indikationen werden vorgestellt und dabei die Vorteile des
Kletterns gegenüber anderen Reha-Maßnahmen beleuchtet. Übungsvorschläge
für Knie, Rücken und Schulter werden anhand von Bildreihen aufgezeigt.
Außerdem enthält der Artikel ein Interview mit den Kniespezialisten
T. Fröhlich, dem verantwortlichen Arzt des VfB Stuttgart. Darin nimmt
er Stellung zu diesem Therapiekonzept.)
Haag, Daniela:
Polytrauma – physiotherapeutisches Managment, Von der Intensivstation an die Kletterwand. Praxis Fallbericht.
In: pt_Zeitschrift für Physiotherapeuten, Heft 7, 2009, S. 647-650
(An Hand eines Fallbeispiels zeigt die Autorin physiotherapeutisches Managment in der Traumatologie.
Die Autorin berichtet den akuten Rehabilitationsverlauf eines polytraumatisierten Patienten, der über verschiedene Behandlungsgeräte am Ende seiner Rehabilitationsphase das Zwischenziel die “Kletterwand“ erreicht.
Auf detaillierte Behandlungsangaben zur Arbeit an der Kletterwand wird nicht eingegangen. Zwei Fotos zeigen den Rehabilitanden in Anbahnung der physiologischen Standbeinphase unter Einbeziehung der PNF Beinmuster.)
Heitkamp, H.-C.; Mayer, F.; Böhm, S.:
Effekte eines Klettertrainings im Vergleich zu isokinetischen Krafttraining auf
die wirbelsäulenstabilisierende Muskulatur.
In: Aktuelle Rheumatologie, 1999, 24: 40-6
(Der Artikel berichtet von einer wissenschaftlichen
Studie, bezüglich der Effektivität eines Klettertrainings verglichen
mit der eines progressiv dynamischen Krafttrainings. Dabei wurde deutlich,
dass Klettern eine sehr effektive Trainingsmetheode darstellt, da Kraft
und Koordination gleichermaßen geschult werden. Klettern kann demnach
eine gute Alternative zum gewöhnlichen Training mit Hanteln oder
Maschinen werden, da ähnliche Ergebnisse im Kraftzuwachs zu erwarten
sind.)
Hermann, Markus.:
Zum Beispiel Klettern.
In: Kontakt, Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Zeitschrift des
Landesverbandes Bayern e.V., Heft 1, 2006, S. 10-11
(Der Erfahrungsbericht eines Teilnehmers beschreibt die Entstehung einer
Klettergruppe für Multiple Sklerose - Betroffene. Im Rahmen einer Diplomarbeit wurden Probanden
diese Zielgruppe gesucht. Auf Grund der positiven Erfahrungen etablierten die TeilnehmerInnen eine
über das Projekt hinausgehende Klettergruppe.)
Hofferer, M.; Royer, S.:
Klettern mit Kindern mit Problemverhalten in der kommunikationspädagogisch-psychotherapeutischen
Behandlung.
In: Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 2001, Heft 3, S. 7-14
(Klettern mit verhaltensauffälligen Kindern im Rahmen der kommunikationspädagogisch
- kinderpsychotherapeutischen Behandlung.)
Jacob, Uwe:
Therapeutisches Klettern zur Stabilisierung der Wirbelsäule und der oberen Extremitäten.
In: Physiotherapie med, Heft 5, 2003, S. 5-10
(Der Beitrag zeigt Behandlungsmöglichkeiten in der traumatologisch-orthopädischen
Rehabilitation auf. Es werden Übungsbeispiele und Parameter zur Belastungsdosierung vorgestellt.)
Käser, Tobias:
Therapeutisches Klettern mit MS.
In: Kontakt, Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Zeitschrift des Landesverbandes
Bayern e.V. , Heft 1, 2006, S. 11-12
(Der Autor, Initiator und Leiter einer Klettergruppe für MS-Betroffene, beschreibt
die Voraussetzungen und die Wirkungen des Therapeutischen Kletterns bei der genannten Zielgruppe.)
Kittel, R.; Bittmann, F.; Badtke, G.; Bernstädt, W.:
Sportartspezifische Belastungen der Halswirbelsäule beim Klettern.
In: Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, Nr. 5, 2003, S. 142-147
(In diesem Artikel werden die Untersuchungsergebnisse sportartspezifischer Belastungen des Schultergürtels und der Halswirbelsäule während des Sicherns vorgestellt. Die Ergebnisse der Studie zeigen signifikante Veränderungen des Bewegungsumfangs und der Bewegungsausführung nach dem Sichern.)
Krick, Matthias:
Kletterurlaub mit SI-Kindern.
In: Ergotherapie und Rehabilitation. Heft 4, 1995, S. 376-382
Krick, Matthias:
Klettern als Therapie - Gruppenarbeit mit SI-Kindern.
In: Ergotherapie und Rehabilitation. Heft 7, 2001, S. 17-23
(Die beiden Artikel beschreiben das Therapieklettern bei "outdoor" Kletterprojekten mit
wahrnehmungsgestörten Kindern. Dabei finden Aspekte der Gruppenerfahrung, der SI-Therapie und
der Erlebnispädagogik besondere Beachtung.)
Lazig, Dieter:
Bewegung bahnen an der Kletterwand, Klettern mit Patienten nach Schlaganfall.
In: Physiopraxis, 2007, Heft 3, S.32-35
(Der Artikel zeigt, dass Therapieklettern auch bei Patienten mit neurologischen Erkrankungen
effektiv eingesetzt werden kann. Neben wissenschaftlichen und grundsätzlichen Aspekten des therapeutischen
Kletterns werden gezielte Übungsvorschläge aufgezeigt und anhand von Bildern verdeutlicht.)
Lillotte, Rita:
Psychomotorische Entwicklungsförderung am Beispiel eines
Kletterprojekts in einem offenen, integrativen Kinder- und Jugendhaus.
In: Praxis der Psychomotorik, Heft 3, 2003, S. 177-186
(Das Konzept des beschriebenen Kletterprojektes basiert auf der Verbindung
von Psychomotorik, Erlebnispädagogik und Integrationspädagogik.
Neben der theoretischen Betrachtung dieser Aspekte werden an Fallbeispielen
die Entwicklungsprozesse der Teilnehmer dargestellt. Das Malen von Bildern
dient als Ausdrucks- und Reflexionsmöglichkeit.)
Lubach, Sascha:
Therapeutisches Klettern mit neurologisch erkrankten Menschen.
In: Physiotherapie med, Heft 1, 2004, S. 41-44
(Der Beitrag über therapeutisches Klettern vermittelt einen Einblick in Voraussetzungen,
Eigenschaften und mögliche Zielsetzungen in der Behandlung neurologisch erkrankter Patienten.)
Mroncz, Tatjana:
Klettern für Kinder mit Wahrnehmungsstörungen - mehr als die Eroberung der dritten Dimension.
In: motorik, Heft 3, 2001, S. 87-93
(Der Beitrag beschreibt ein Praxisprojekt zur Förderung von Kindern mit
Wahrnehmungsstörungen. Klettern als Erfahrungsbereich wird aus psychomotorisch-motologischer
Perspektive betrachtet.)
Niggehoff, Stephan:
Klettern als erlebnispädagogisches Medium in der Entwöhnungsbehandlung Drogenabhängiger.
In: Praxis Psychomotorik, Jg. 28, 2003, S. 191-195
(Der Artikel stellt das regelmäßig stattfindende Projekt "Erlebnispädagogisches
Kletter-Camp" im Rahmen der Entwöhnungsbehandlung Drogenabhängiger vor. Um Hindergründe und Ziele zu
verdeutlichen werden Geschichte und Ziele der Erlebnispädagogik erläutert. Zur Evaluation werden
die Ergebnisse zweier wissenschaftlicher Arbeiten herangezogen.)
Reimann, Gabriele:
Therapeutisches Klettern bei Multipler Sklerose.
In: pt_Zeitschrift für Physiotherapeuten, Heft 63, 2011, S. 60-63
(Die Autorin analysiert die Bewegungen beim Klettern und stellt einen Bezug zur Lokomotionstherapie und des ICF [Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit] her. Außerdem wird die hohe komplexe Funktionalität und gute Kombinationsmöglichkeit des therapeutischen Kletterns mit traditionellen Behandlungsverfahren wie z. B. Bobath, Vojta und PNF beschrieben. Dazu werden Hinweise zur praktischen Anwendung in der Rehabilitation von MS Patienten sowie ein Fallbeispiel mit Therapieentwurf aufgezeigt.)
Scharler, Dirk:
Therapeutisches Klettern - Alpenfeeling in der Praxis.
In: Physiopraxis, Heft 7-8, 2004, S. 40-43
(Der Artikel gibt Auskunft über den Einzug des Kletterns in die Physiotherapie. Dabei werden
die technischen Voraussetzungen vorgestellt und die Grundsätze der Therapie erläutert. Der Autor will verdeutlichen,
dass Therapeutisches Klettern weniger die Muskelkraft als die Körperwahrnehmung, Koordination und Haltung
trainieren soll.)
Scharler, Dirk; Nepper, H.-U.:
Klettern im Rahmen der Rehabilitation - Grundsätze, Prinzipien und Beispiele.
In: Die Säule, Heft 1, 2000, S. 22-25
(Im Artikel werden grundlegende neurophysiologische und psychologische Aspekte des
Therapeutischen Kletterns beschrieben. In diesem Zusammenhang wird die Möglichkeit der Beeinflussung
neuromuskulärer Störungen durch Therapeutisches Klettern aufgezeigt.)
Schnitzler, Elke E.:
Loslassen, um weiter zu kommen – Praxisbericht, Therapeutisches Klettern in der psychosomatischen Rehabilitation.
In: Rehabilitation, Nr. 48, 2009, S. 51-58
(Klettern in der Therapie der psychosomatischen Rehabilitation wird, von der Autorin bezogen auf die Behandlung an der Boulderwand, ausführlich an Fallbeispielen, Einsatzbereichen, Indikationen und Kontraindikationen in der Einzel- und Gruppentherapie beschrieben. Neben den motorischen, sozialen und psychischen Erfahrungen der Patienten und Patientinnen steht die Übertragung auf deren Lebenssituation im Fokus des Textes.)
Vesper, Stefanie; Bady, Michael; Wiesener, Markus:
Konzentriert durch Klettern – Therapeutisches Klettern bei Kindern mit ADHS.
In: ergopraxis, Heft 4, 2009, S. 18-21
(Basierend auf der gemeinsamen Bachelorarbeit der Autoren “Klettern als Therapie“ zeigt der Artikel kurz und prägnant welche Möglichkeiten Klettern in der ergotherapeutischen Behandlung von ADHS eröffnet. Klettern kommt dem ausgeprägten Bewegungsdrang der betroffenen Kinder entgegen. Dabei werden Fähigkeiten aus den kognitiven, sozio-emotionalen und motorischen Bereichen angesprochen und verbessert. Erfolgserlebnisse durch positiv bewältigte Spiele und Übungen lassen das Selbstbewusstsein wachsen und bahnen so den Transfer der neu erworbenen Fähigkeiten in den Alltag.)
Wittmann, Klaus; Sprung, Martin:
Therapeutisches Klettern mit Kindern und Jugendlichen.
In: Krankengymnastik, Zeitschrift für Physiotherapeuten. Heft 11, 2003, S. 1974-1977
(Anhand des Aufbaus einer Therapieeinheit, Angabe von Indikationen und Kontraindikationen
sowie Fallbeispielen enthält dieser Beitrag konkrete Anregungen für die Praxis einer Therapeutischen Klettergruppe.
Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche mit Wahrnehmungsstörungen / Beeinträchtigungen
der sensorischen Integration sowie neurologischen, rheumathologischen und psychosomatischen Störungen.)
Facharbeiten:
Fridrich, Asdrid: Die
Auswirkungen des Therapeutischen Kletterns auf die grafomotorische Kompetenz
von Kindern zwischen 5 und 12 Jahren. Graz
, Interuniversitäres Kolleg für Gesundheit
und Entwicklung, Masterarbeit, 2009 download
(Basierend auf dem Modell des OPMA (Occupational
Performance Model Australia) werden die Bereiche und Komponenten des
Therapeutischen Kletterns und der Grafomotorik aufgeschlüsselt
und mit einander verglichen. Eine gute grafische Darstellung verdeutlicht
die hohe Übereinstimmung. Die Studie untersucht neben den Effekten
auf die Grafomotorik auch deren Nachhaltigkeit.)
Fuhrmann, Jana:
Entwicklung eines Klettertherapiekonzeptes für Kinder und Jugendliche mit einer Störung des Sozialverhaltens.
Universität Leipzig, Magisterarbeit, 2008
(Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Klettern als therapeutische
Interventionsform im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie zu erforschen. Daneben soll das psychotherapeutische Potential des Kletterns aufgezeigt werden. Basierend auf Literaturrecherche und Expertenbefragung werden Definition, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt. Die Autorin entwickelt ein dreiphasiges klettertherapeutisches Konzept, in das am Ende die Eltern integriert werden. Die Anpassung der Behandlungsziele kann mit einem Bausteinsystem und einem Übungskatalog modifiziert werden.)
Gruse, Michael:
Klettern als erlebnispädagogische bzw. therapeutische Maßnahme bei Verhaltensstörungen.
Dt. Sporthochsch. Köln, Dipl.-Arb., 1993
(Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob Klettern, erlebnispädagogisch eingesetzt,
eine geeignete Maßnahme ist, um bei Kindern mit Verhaltensstörungen eine Verbesserung ihrer
Problematik zu erzielen. Als Bezugssystem für Verhaltensstörungen
dient die narzisstische Verhaltensstörung, für das Klettern
das Extrem-Bergsteigen. Dem gegenüber gestellt wird die Integrative
Bewegungstherapie, um daraus konzeptionelle Grundlagen für das Klettern zu entwickeln.)
Jaeger, Gregor:
Klettern mit Rückenpatienten.
Dt. Sporthochschule Köln, Dipl.-Arb., 1993
(Untersucht werden die Möglichkeiten des Kletterns als sporttherapeutische Maßnahme
bei Patienten mit Wirbelsäulenerkrankungen statischer und/oder degenerativer Art. Das in der Arbeit beschriebene
Projekt fand im Rahmen eines vierwöchigen Kuraufenthaltes in einer orthopädisch-rheumatologischen Kurklinik
statt.)
Koeppe, Tobias:
Angst beim Klettern. Pilotstudie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie.
Universität Dortmund, Dipl.-Arb., 2010
(Ausgehend von von einer differenzierten Darstellung des Phänomens Angst werden Untersuchungen verglichen, welche die Wirkung von bewegungstherapeutischen Angeboten im Hinblick auf die Behandlung von Ängsten und der psychischen Befindlichkeit untersuchen. Die durchgeführte Pilotstudie soll überprüfen ob Therapeutisches Klettern als spezifische bewegungstherapeutische Behandlung im klinischen Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie eine geeignete und nachhaltige Methode ist, um mit Ängsten zu arbeiten und diese zu beeinflussen.)
Mehlhorn, Ivette:
Therapeutisches Klettern.
Universität Potsdam, Dipl.-Arb., 2000
(Die Arbeit stellt Einsatzbereiche, Anwendungsmöglichkeiten, Wirkungen
und Zielsetzungen des Kletterns in verschiedenen medizinischen Fachbereichen, wie z.B. der Orthopädie, der
Psychiatrie, der Suchtbehandlung und der Pädiatrie vor. Daneben werden die Grundsätze des Kletterns,
der Klettertechniken, wie auch des Boulderns beschrieben.)
Müller, Thomas:
Klettern mit ADS-Kindern - Hobby oder Therapie?
Überlegungen und Untersuchungen zu einem multimodalen Behandlungsansatz bei ADS-Kindern.
Pädagogische Hochschule Zentralschweiz, Hochschule Luzern, Dipl.-Arb., 2006
(Zentrale Fragestellung der Arbeit: Kann Sportklettern für ADS-Kinder therapeutisch
wirksam sein oder ist es nicht mehr als ein Hobby? Neben verschiedenen theoretischen Überlegungen wird
die Wirksamkeit des Mediums Klettern unter Betrachtung verschiedener therapeutischer Aspekte im Setting
eines Kletterprojekts mit ADS-Kindern untersucht und ausgewertet.)
Pfanzelt, Christian:
Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung - Möglichkeiten durch Klettern.
Techn. Univ. München, Fakultät für Sportwissenschaft, Hausarb., 2008 download (Die Arbeit beschreibt eingangs die medizinischen
Aspekte Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung. Mit konkreten Bespielen werden die Möglichkeiten
des Kletterns unter therapeutischer Betrachtungsweise vorgestellt. Ausgesprochen praxisorientiert wird
schließlich eine Kletterfreizeit mit der genannten Zielgruppe beschrieben und ausgewertet. Im Anhang ist
eine Zusammenstellung von Bewegungsaufgaben und Kletterspielen zu finden.)
Thorenz, Sven:
Klettern als Therapie.
Universität Göttingen, Magisterabschlußarbeit, 2009
(Diese Arbeit zeigt die Grundlagen des Klettersports, der Klettertechniken
und Aspekte aus der Trainingswissenschaft auf. Daneben sind die Einsatzmöglichkeiten in den
therapeutisch-pädagogischen Bereichen vorgestellt.)
Tramp, Nicole:
Therapeutisches Klettern mit Schülern mit geistiger Behinderung.
Universität Potsdam, Dipl.-Arb., 2000
(Den praktischen Themenschwerpunkt dieser Arbeit bildet die Untersuchung der Auswirkungen,
die Therapeutisches Klettern auf die Koordination und Kraft von Schülern mit geistiger Behinderung hat.)
Bücher:
Beroujon, Y., Gachet, C., Matera, M., Mazard,
G. & Pruneau, C.: Kletterspiele. Innsbruck:
Alpenvereinsjugend OEAV, 1999 (In diesem
Buch werden 47 Kletterspiele mit und ohne Seilsicherung vorgestellt.
Sie eignen sich für Kinder ebenso wie für Erwachsene in der Behandlung
von Gruppen wie auch als Bewegungsaufgabe in der einzeltherapeutischen
Situation.)
Freese, Jens: Medizinische
Fitness, Das Reha-Manual für Therapie, Fitness und Leistungssport.
Eigenverlag, 2001 (Neben
Grundlagen und Methoden der Trainingstherapie beinhaltet das Buch einen
Verletzungskatalog. U. a. werden das Therapeutische Klettern
bzw. das Therapieklettern, seine Indikationen und Anwendungsfelder in
der Praxis vorgestellt und anhand von umfassendem Bildmaterial verdeutlicht.)
Kittsteiner, Jürgen; Neumann, Peter:
Klettern an der Boulderwand, Übungen und Spiele
für Kinder und Jugendliche. Seelze: Kallmeyersche
Verlagsbuchhandlung (Ein praxisorientiertes
Buch mit zahlreichen Kletterübungen und -spielen die viel Anregung auch
für die therapeutische Arbeit bieten.)
Lazig, Dieter: Therapeutisches
Klettern Stuttgart: Georg Thieme Verlag,
2007 (Das wissenschaftlich orientierte
Autorenteam stellt dem Leser neben sport- und trainingswissenschaftlichen
Erkenntnissen die Grundlagen des Kletterns sowie Informationen zur Anwendung
des Therapeutischen Kletterns vor. Außerdem sind in diesem Buch Fallbeispiele
sowie Anregungen zur Anwendung des Kletterns im Rahmen der Medizinischen
Trainingstherapie enthalten. Der reich bebilderte Praxisteil zeigt konkrete
Übungsbeispiele zur Behandlung von Schultergürtel und -gelenk, sowie
Knie- und Sprunggelenk. Für den neurologischen Bereich werden Übungsbeispiele
bei MS und Apoplexie aufgezeigt. Zusätzlich enthält das Buch einige
Kletterspiele.)
Marschner, Ingrid: Kletter-
und Outdoorspiele, Anleitung für Eltern, Lehrer und Übungsleiter.
Korb: tmms Verlag, 2008 (In
dieser Anleitung findet sich eine gut ausgewählte und systematisch aufgebaute
Sammlung von 30 Spielen an der Kletterwand, überwiegend ohne aber auch
mit Seilsicherung. Hinzu kommen noch 20 Outdoorspiele. Die Auswahl und
Anordnung der Spiele erfolgt unter sportphysiologischen, spielerischen
wie auch gruppendynamischen Aspekten. In den einzelnen Spielbeschreibungen
werden jeweils Fähigkeits-, Anforderungs- und Intentionale Profile (Diagramme)
aufgezeigt. Das didaktisch geschickt gewählte Layout und die aussagekräftige
Bebilderung lassen das Buch zu einem praktischen Manual werden.)
Neumann, Udo; Dale, Goddard: Lizenz
zum Klettern. Köln: Jekstadt Druckverlag
1997 (Das Buch vermittelt ein ausgesprochen
komplexes Verständnis für alle Vorgänge und Zusammenhänge die Einfluss
auf das Klettern haben. So werden u.a. Technik, Taktik, Psyche und Training
in jeweils eigenen Kapiteln gut verständlich beschrieben und bebildert.
Eine Reihe der Technikübungen lassen sich auch für therapeutische Zwecke
adaptieren.)
Filme/Lehrfilme:
Neumann, Udo: Lizenz
zum Klettern. DVD, Köln: Udini Verlag,
2005; (Dieser Film zeigt wirklich alle
Aspekte des Kletterns. Aus therapeutischer Sicht besonders hervorzuheben
sind die Sequenz zur Koordination sowie die ausgezeichnet visualisierten
Bewegungsanalysen. Es wird ein ganzheitliches Verständnis des Kletterns
vermittelt, das weit über den therapeutischen Anwendungsbereich hinausgeht.)
Wielebnowski, Sandra; Hechenberger, Andi:
Klettern als Therapie, Eine ergotherapeutische Behandlungsmethode
für wahrnehmungsgestörte Kinder. DVD,
Salzburg: Eigenvertrieb, 2003; wielebnowski@yahoo.de (Dieser
Lehrfilm zeigt am Beispiel einer Behandlungseinheit das Setting und
die Anwendungsmöglichkeiten des Therapiekletterns in der Gruppen- sowie
Einzelbehandlung. Anhand unterschiedlicher Situationen an der Kletterwand
werden die verschieden therapeutischen Wirkfaktoren, basierend auf dem
Modell der Sensorischen Integrationstherapie, demonstriert und erläutert.)
Links:
http://www.erlebnispaedagogik.de/literatur/let.htm
(Literaturliste zur Erlebnistherapie)
http://bidok.uibk.ac.at/library/hofferer-klettern.html?hls=klettern
(Klettern mit verhaltensauffälligen Kindern im Rahmen der kommunikationspädagogisch -
kinderpsychotherapeutischen Behandlung.)
http://bergnews.com/service/viktor-frankl/viktor-frankl.php
(Zum Sinn klettern... eine schöne Seite zur Berg- und Sinneerfahrung von Victor E. Frankl)
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