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Literaturverzeichnis Therapeutisches Klettern

und

Klettern in Rehabilitation, Pädiatrie, Psychotherapie, Suchtbehandlung, Orthopädie, Neurologie

Synonyme Therapeutisches Klettern: Klettertherapie und Therapieklettern

Fachartikel:

Braun, Irmgard: Heilsamer Abgrund, Klettern als Therapie. In: DAV München (Hrsg.): Alpenvereinsjahrbuch, Band 123, 1999, S. 169-176
(Der Artikel zeigt an praktischen Beispielen die Einsatzmöglichkeiten des Kletterns in der Psychotherapie, Suchttherapie und der Arbeit mit Strafgefangenen sowie verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen auf.)
Brunner, Stefan: Klettern als Therapie. In: BIO Gesundheit für Körper Geist und Seele, Nr.4, 2008, S.76-79
(Der Artikel stellt Klettern als Behandlungsmethode sowie das breite Spektrum der verschiedenen Anwendungsbereiche vor. Es werden die Arbeitsfelder und Arbeitsweisen von zwei Therapeuten kurz umrissen. Darüber hinaus sind die Erfahrungen eines Therapeuten mit dieser Behandlungsmethode in einem Interview wiedergegeben.)
Caprano, Rosi; Sinz, Heidi: Hoch hinaus an der Kletterwand, Therapeutisches Klettern - ein Fallbericht. In: Physiopraxis, Heft 3, 2008, S. 36-39
(Der Erlebnisbericht einer Patientin die nach der Behandlung an der Kletterwand das Sportklettern für sich als Hobby entdeckt. Die Therapeutin kommentiert den Prozess mit Beobachtungen und ihren Erfahrungen der Behandlung bei Hemiplegie.)
Esser, Inge; Bartik, Frank: Klettern in der Ergotherapeutischen Praxis. In: Ergotherapie und Rehabilitation, Heft 3, 2002, S. 17-25
(Der Artikel stellt die vielfältigen Bewegungs- und Erlebensmöglichkeiten des Therapeutischen Kletterns für Kinder mit perzeptiven und motorischen Entwickungsstörungen vor. An vier Fallbeispielen aus dem ergotherapeutischen Praxisalltag wird die Klettertherapie im Rahmen des Konzepts der Sensorischen Integrationstherapie beschrieben. Darüber hinaus werden Hinweise zum Thema Sicherheit beim Klettern im therapeutischen Bereich gegeben.)
Fleissner H., Sternat D., Seiwald S., Kapp G., Kauder G., Rauter B., Kleindienst R., Hörmann J.: Therapeutisches Klettern verbessert Selbständigkeit, Mobilität und Gleichgewicht bei geriatrischen Patienten. European Journal of Geriatrics 2010, Vol. 12, No.1, S. 12-15
(Die vorgestellte Studie untersucht anhand verschiedener geriatrischer Assessments die Verbesserungen von 95 geriatrischen Patienten nach einer akutmedizinischen Behandlung im Hinblick auf Selbständigkeit, Mobilität, Gleichgewicht sowie Sturzfähigkeit. Eine Kontrollgruppe wird konventioneller physiotherapeutischer Behandlung unterzogen, die mit therapeutischem Klettern behandelte Zielgruppe zeigt signifikante Verbesserungen.)
Geisteiner, Erwin: Über sich selbst hinauswachsen. Therapie und Abenteuer in den Bergen. In: ergopraxis, Heft 9, 2009, S. 35-37
(Der Autor beschreibt das therapeutische, erlebnispädagogische Konzept einer Reha-Fachklinik für Kinder und Jugendliche. Behandelt werden Atemwegserkrankungen, Allergien, Hautkrankheiten, Adipositas. Die Lage der Klinik im Hochgebirge erlaubt eine Nutzung der natürlichen Gegebenheiten für therapeutische Outdoor-Aktivitäten wie u. a. Klettern, Seilrutsche, Klettersteig und Seilbrücke.)
Gottschall, C.: Kletter-Therapie - Gesund werden on the rocks. In: Fit for Fun, Heft 2, 2000, S. 54-59 (Der Beitrag erläutert die Trainingstherapiemethode D. Scharlers. Indikationen werden vorgestellt und die Vorteile des Kletterns gegenüber anderen Reha-Maßnahmen beleuchtet. Übungsvorschläge für Knie, Rücken und Schulter werden anhand von Bildreihen aufgezeigt. Außerdem enthält der Artikel ein Interview mit den Kniespezialisten T. Fröhlich, dem verantwortlichen Arzt des VfB Stuttgart. Darin nimmt er Stellung zu diesem Therapiekonzept.)
Haag, Daniela: Polytrauma - physiotherapeutisches Managment, Von der Intensivstation an die Kletterwand. Praxis Fallbericht. In: pt_Zeitschrift für Physiotherapeuten, Heft 7, 2009, S. 647-650
(An Hand eines Fallbeispiels zeigt die Autorin physiotherapeutisches Managment in der Traumatologie. Die Autorin berichtet den akuten Rehabilitationsverlauf eines polytraumatisierten Patienten, der über verschiedene Behandlungsgeräte am Ende seiner Rehabilitationsphase das Zwischenziel die "Kletterwand" erreicht. Auf detaillierte Behandlungsangaben zur Arbeit an der Kletterwand wird nicht eingegangen. Zwei Fotos zeigen den Rehabilitanden in Anbahnung der physiologischen Standbeinphase unter Einbeziehung der PNF Beinmuster.)
Heitkamp, H.-C.; Mayer, F.; Böhm, S.: Effekte eines Klettertrainings im Vergleich zu isokinetischen Krafttraining auf die wirbelsäulenstabilisierende Muskulatur. In: Aktuelle Rheumatologie, 1999, 24: 40-6
(Der Artikel berichtet von einer wissenschaftlichen Studie, bezüglich der Effektivität eines Klettertrainings verglichen mit der eines progressiv dynamischen Krafttrainings. Dabei wurde deutlich, dass Klettern eine sehr effektive Trainingsmetheode darstellt, da Kraft und Koordination gleichermaßen geschult werden. Klettern kann demnach eine gute Alternative zum gewöhnlichen Training mit Hanteln oder Maschinen werden, da ähnliche Ergebnisse im Kraftzuwachs zu erwarten sind.)
Hermann, Markus.: Zum Beispiel Klettern. In: Kontakt, Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Zeitschrift des Landesverbandes Bayern e.V., Heft 1, 2006, S. 10-11
(Der Erfahrungsbericht eines Teilnehmers beschreibt die Entstehung einer Klettergruppe für Multiple Sklerose - Betroffene. Im Rahmen einer Diplomarbeit wurden Probanden diese Zielgruppe gesucht. Auf Grund der positiven Erfahrungen etablierten die TeilnehmerInnen eine über das Projekt hinausgehende Klettergruppe.)
Hofferer, M.; Royer, S.: Klettern mit Kindern mit Problemverhalten in der kommunikationspädagogisch-psychotherapeutischen Behandlung. In: Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 2001, Heft 3, S. 7-14 download
(Klettern mit verhaltensauffälligen Kindern im Rahmen der kommunikationspädagogisch - kinderpsychotherapeutischen Behandlung.)
Jacob, Uwe: Therapeutisches Klettern zur Stabilisierung der Wirbelsäule und der oberen Extremitäten. In: Physiotherapie med, Heft 5, 2003, S. 5-10
(Der Beitrag zeigt Behandlungsmöglichkeiten in der traumatologisch-orthopädischen Rehabilitation auf. Es werden Übungsbeispiele und Parameter zur Belastungsdosierung vorgestellt.)
Käser, Tobias: Therapeutisches Klettern mit MS. In: Kontakt, Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Zeitschrift des Landesverbandes Bayern e.V. , Heft 1, 2006, S. 11-12
(Der Autor, Initiator und Leiter einer Klettergruppe für MS-Betroffene, beschreibt die Voraussetzungen und die Wirkungen des Therapeutischen Kletterns bei der genannten Zielgruppe.)
Kittel, R.; Bittmann, F.; Badtke, G.; Bernstädt, W.: Sportartspezifische Belastungen der Halswirbelsäule beim Klettern. In: Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, Nr. 5, 2003, S. 142-147
(In diesem Artikel werden die Untersuchungsergebnisse sportartspezifischer Belastungen des Schultergürtels und der Halswirbelsäule während des Sicherns vorgestellt. Die Ergebnisse der Studie zeigen signifikante Veränderungen des Bewegungsumfangs und der Bewegungsausführung nach dem Sichern.)
Kittel, R.; Jockel, B.; Gruber, M.: Übungsgestaltung und Belastungssteuerung beim therapeutischen Klettern - das Modell der Stabilisierungsvierecke und Belastungsdreiecke. In: Bewegungstherapie und Gesundheitssport, Jg. 26, 2010, S. 126-130
(Das vorgestellte Modell ergänzt und visualisiert ausgezeichnet die Prinzipien der diagonalen Belastung, der Verlagerung des Körperschwerpunktes und der Drei-Punkt-Regel. Dazu werden Möglichkeiten der Belastungssteuerung aufgezeigt und diese anhand einfach anzuwendender Übungsbeispiele vorgestellt.)
Krick, Matthias: Kletterurlaub mit SI-Kindern. In: Ergotherapie und Rehabilitation. Heft 4, 1995, S. 376-382
Krick, Matthias: Klettern als Therapie - Gruppenarbeit mit SI-Kindern. In: Ergotherapie und Rehabilitation. Heft 7, 2001, S. 17-23
(Die beiden Artikel beschreiben das Therapieklettern bei "outdoor" Kletterprojekten mit wahrnehmungsgestörten Kindern. Dabei finden Aspekte der Gruppenerfahrung, der SI-Therapie und der Erlebnispädagogik besondere Beachtung.)
Lazig, Dieter: Bewegung bahnen an der Kletterwand, Klettern mit Patienten nach Schlaganfall. In: Physiopraxis, 2007, Heft 3, S.32-35
(Der Artikel zeigt, dass Therapieklettern auch bei Patienten mit neurologischen Erkrankungen effektiv eingesetzt werden kann. Neben wissenschaftlichen und grundsätzlichen Aspekten des therapeutischen Kletterns werden gezielte Übungsvorschläge aufgezeigt und anhand von Bildern verdeutlicht.)
Lillotte, Rita: Psychomotorische Entwicklungsförderung am Beispiel eines Kletterprojekts in einem offenen, integrativen Kinder- und Jugendhaus. In: Praxis der Psychomotorik, Heft 3, 2003, S. 177-186
(Das Konzept des beschriebenen Kletterprojektes basiert auf der Verbindung von Psychomotorik, Erlebnispädagogik und Integrationspädagogik. Neben der theoretischen Betrachtung dieser Aspekte werden an Fallbeispielen die Entwicklungsprozesse der Teilnehmer dargestellt. Das Malen von Bildern dient als Ausdrucks- und Reflexionsmöglichkeit.)
Lubach, Sascha: Therapeutisches Klettern mit neurologisch erkrankten Menschen. In: Physiotherapie med, Heft 1, 2004, S. 41-44
(Der Beitrag über therapeutisches Klettern vermittelt einen Einblick in Voraussetzungen, Eigenschaften und mögliche Zielsetzungen in der Behandlung neurologisch erkrankter Patienten.)
Lukowski, Thomas: Therapeutisches Klettern. In: e & l - erleben und lernen, Heft 3, 2010, S. 19-21 download
(Wie wirkt Klettern im psychologischen Bereich und was macht Klettern zum "Therapeutischen Klettern", sind die grundsätzlichen Fragestellungen dieses Fachartikels. Der Autor entwirft ein Grundkonzept, stellt Überlegungen zu den Wirkmechanismen des Kletterns bei psychisch kranken Menschen an und postuliert fachliche Voraussetzungen.)
Mroncz, Tatjana: Klettern für Kinder mit Wahrnehmungsstörungen - mehr als die Eroberung der dritten Dimension. In: motorik, Heft 3, 2001, S. 87-93
(Der Beitrag beschreibt ein Praxisprojekt zur Förderung von Kindern mit Wahrnehmungsstörungen. Klettern als Erfahrungsbereich wird aus psychomotorisch-motologischer Perspektive betrachtet.)
Niggehoff, Stephan: Klettern als erlebnispädagogisches Medium in der Entwöhnungsbehandlung Drogenabhängiger. In: Praxis Psychomotorik, Jg. 28, 2003, S. 191-195
(Der Artikel stellt das regelmäßig stattfindende Projekt "Erlebnispädagogisches Kletter-Camp" im Rahmen der Entwöhnungsbehandlung Drogenabhängiger vor. Um Hindergründe und Ziele zu verdeutlichen werden Geschichte und Ziele der Erlebnispädagogik erläutert. Zur Evaluation werden die Ergebnisse zweier wissenschaftlicher Arbeiten herangezogen.)
Reimann, Gabriele: Therapeutisches Klettern bei Multipler Sklerose. In: pt_Zeitschrift für Physiotherapeuten, Heft 63, 2011, S. 60-63
Die Autorin analysiert die Bewegungen beim Klettern und stellt einen Bezug zur Lokomotionstherapie und des ICF [Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit] her. Außerdem wird die hohe komplexe Funktionalität und gute Kombinationsmöglichkeit des therapeutischen Kletterns mit traditionellen Behandlungsverfahren wie z. B. Bobath, Vojta und PNF beschrieben. Dazu werden Hinweise zur praktischen Anwendung in der Rehabilitation von MS Patienten sowie ein Fallbeispiel mit Therapieentwurf aufgezeigt.)
Scharler, Dirk: Therapeutisches Klettern - Alpenfeeling in der Praxis. In: Physiopraxis, Heft 7-8, 2004, S. 40-43
(Der Artikel gibt Auskunft über den Einzug des Kletterns in die Physiotherapie. Dabei werden die technischen Voraussetzungen vorgestellt und die Grundsätze der Therapie erläutert. Der Autor will verdeutlichen, dass Therapeutisches Klettern weniger die Muskelkraft als die Körperwahrnehmung, Koordination und Haltung trainieren soll.)
Scharler, Dirk; Nepper, H.-U.: Klettern im Rahmen der Rehabilitation - Grundsätze, Prinzipien und Beispiele. In: Die Säule, Heft 1, 2000, S. 22-25
(Im Artikel werden grundlegende neurophysiologische und psychologische Aspekte des Therapeutischen Kletterns beschrieben. In diesem Zusammenhang wird die Möglichkeit der Beeinflussung neuromuskulärer Störungen durch Therapeutisches Klettern aufgezeigt.)
Schnitzler, Elke E.: Loslassen, um weiter zu kommen - Praxisbericht, Therapeutisches Klettern in der psychosomatischen Rehabilitation. In: Rehabilitation, Nr. 48, 2009, S. 51-58
(Klettern in der Therapie der psychosomatischen Rehabilitation wird, von der Autorin bezogen auf die Behandlung an der Boulderwand, ausführlich an Fallbeispielen, Einsatzbereichen, Indikationen und Kontraindikationen in der Einzel- und Gruppentherapie beschrieben. Neben den motorischen, sozialen und psychischen Erfahrungen der Patienten und Patientinnen steht die Übertragung auf deren Lebenssituation im Fokus des Textes.)
Vesper, Stefanie; Bady, Michael; Wiesener, Markus: Konzentriert durch Klettern - Therapeutisches Klettern bei Kindern mit ADHS. In: ergopraxis, Heft 4, 2009, S. 18-21
(Basierend auf der gemeinsamen Bachelorarbeit der Autoren "Klettern als Therapie" zeigt der Artikel kurz und prägnant welche Möglichkeiten Klettern in der ergotherapeutischen Behandlung von ADHS eröffnet. Klettern kommt dem ausgeprägten Bewegungsdrang der betroffenen Kinder entgegen. Dabei werden Fähigkeiten aus den kognitiven, sozio-emotionalen und motorischen Bereichen angesprochen und verbessert. Erfolgserlebnisse durch positiv bewältigte Spiele und Übungen lassen das Selbstbewusstsein wachsen und bahnen so den Transfer der neu erworbenen Fähigkeiten in den Alltag.)
Wittmann, Klaus; Sprung, Martin: Therapeutisches Klettern mit Kindern und Jugendlichen. In: Krankengymnastik, Zeitschrift für Physiotherapeuten. Heft 11, 2003, S. 1974-1977
(Anhand des Aufbaus einer Therapieeinheit, Angabe von Indikationen und Kontraindikationen sowie Fallbeispielen enthält dieser Beitrag konkrete Anregungen für die Praxis einer Therapeutischen Klettergruppe. Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche mit Wahrnehmungsstörungen / Beeinträchtigungen der sensorischen Integration sowie neurologischen, rheumathologischen und psychosomatischen Störungen.)

Facharbeiten:

Ade, Karsten: Therapeutisches Klettern in der Psychotherapie unter Berücksichtigung forensischer Psychotherapie. Universität Konstanz, Bachelorarbeit, 2014
(Ausgehend von der Fragestellung ob das therapeutische Klettern eine wirkungsvolle Ergänzung der Sport- und Bewegungstherapie in der (forensischen) Psychotherapie darstellen kann, erhält der Leser einen Überblick über die bereits durchgeführte Forschung. Gleichzeitig zeigt diese Arbeit die Vielzahl an positiven Wirkungen hinsichtlich Persönlichkeitsbildung, der Verbesserung personaler und sozialer Kompetenzen sowie sozialintergrative Wirkungen im Hinblick auf die Resozialisation in der forensischen Psychotherapie.)
Fridrich, Asdrid: Die Auswirkungen des Therapeutischen Kletterns auf die grafomotorische Kompetenz von Kindern zwischen 5 und 12 Jahren. Graz, Interuniversitäres Kolleg für Gesundheit und Entwicklung, Masterarbeit, 2009 download
(Basierend auf dem Modell des OPMA (Occupational Performance Model Australia) werden die Bereiche und Komponenten des Therapeutischen Kletterns und der Grafomotorik aufgeschlüsselt und mit einander verglichen. Eine gute grafische Darstellung verdeutlicht die hohe Übereinstimmung. Die Studie untersucht neben den Effekten auf die Grafomotorik auch deren Nachhaltigkeit.)
Fuhrmann, Jana: Entwicklung eines Klettertherapiekonzeptes für Kinder und Jugendliche mit einer Störung des Sozialverhaltens. Universität Leipzig, Magisterarbeit, 2008
(Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Klettern als therapeutische Interventionsform im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie zu erforschen. Daneben soll das psychotherapeutische Potential des Kletterns aufgezeigt werden. Basierend auf Literaturrecherche und Expertenbefragung werden Definition, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt. Die Autorin entwickelt ein dreiphasiges klettertherapeutisches Konzept, in das am Ende die Eltern integriert werden. Die Anpassung der Behandlungsziele kann mit einem Bausteinsystem und einem Übungskatalog modifiziert werden.)
Gruse, Michael: Klettern als erlebnispädagogische bzw. therapeutische Maßnahme bei Verhaltensstörungen. Dt. Sporthochsch. Köln, Dipl.-Arb., 1993
(Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob Klettern, erlebnispädagogisch eingesetzt, eine geeignete Maßnahme ist, um bei Kindern mit Verhaltensstörungen eine Verbesserung ihrer Problematik zu erzielen. Als Bezugssystem für Verhaltensstörungen dient die narzisstische Verhaltensstörung, für das Klettern das Extrem-Bergsteigen. Dem gegenüber gestellt wird die Integrative Bewegungstherapie, um daraus konzeptionelle Grundlagen für das Klettern zu entwickeln.)
Jaeger, Gregor: Klettern mit Rückenpatienten. Dt. Sporthochschule Köln, Dipl.-Arb., 1993
(Untersucht werden die Möglichkeiten des Kletterns als sporttherapeutische Maßnahme bei Patienten mit Wirbelsäulenerkrankungen statischer und/oder degenerativer Art. Das in der Arbeit beschriebene Projekt fand im Rahmen eines vierwöchigen Kuraufenthaltes in einer orthopädisch-rheumatologischen Kurklinik statt.)
Kern, Claudia: Entwicklung eines therapeutischen Kletterprogramms und Evaluation seiner Effekte auf Personen mit Multipler Sklerose. Technische Universität München, Dissertation, 2014
(Diese Arbeit untersucht und bewertet die Auswirkungen und Wirkmechanismen des Kletterprogramms "TKMS" "Therapeutisches Klettern mit Multiple Sklerose" auf der motorischen und psychosozialen Ebene. Konzipiert als Intervention zur Therapie der individuellen Symptome und Bedürfnisse von Personen mit MS. Als ganzheitlicher Behandlungsansatz kann das Programm im Bereich des Rehabilitationssports angesiedelt sein. Es wird in der Gruppe, mit einer Einheit à 2h/Woche und mit Seilsicherung durchgeführt. Das nach 6 Monaten und 3 Jahren evaluierte Programm konnte zu regelmäßigen, nachhaltigen sportlichen Aktivität motivieren und stabilisierte oder verbesserte die kognitiven, motorischen und psychischen Funktionseinschränkungen. Darüber hinaus wurde eine starke soziale Einbindung der Teilnehmer in die Gruppe erreicht.)
Koeppe, Tobias: Angst beim Klettern. Pilotstudie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Universität Dortmund, Dipl.-Arb., 2010
(Ausgehend von von einer differenzierten Darstellung des Phänomens Angst werden Untersuchungen verglichen, welche die Wirkung von bewegungstherapeutischen Angeboten im Hinblick auf die Behandlung von Ängsten und der psychischen Befindlichkeit untersuchen. Die durchgeführte Pilotstudie soll überprüfen ob Therapeutisches Klettern als spezifische bewegungstherapeutische Behandlung im klinischen Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie eine geeignete und nachhaltige Methode ist, um mit Ängsten zu arbeiten und diese zu beeinflussen.)
Mehlhorn, Ivette: Therapeutisches Klettern. Universität Potsdam, Dipl.-Arb., 2000 download
(Die Arbeit stellt Einsatzbereiche, Anwendungsmöglichkeiten, Wirkungen und Zielsetzungen des Kletterns in verschiedenen medizinischen Fachbereichen, wie z.B. der Orthopädie, der Psychiatrie, der Suchtbehandlung und der Pädiatrie vor. Daneben werden die Grundsätze des Kletterns, der Klettertechniken, wie auch des Boulderns beschrieben.)
Müller, Marina: Therapeutisches Klettern nach Schlaganfall. Donau-Universität Krems, Masterarbeit, 2013
(Diese Arbeit geht der Frage nach, in welcher Form sich Therapeutisches Klettern als Therapieintervention nach Schlaganfall eignet und einsetzen lässt. Die Literaturrecherche der Studienlage ermöglicht verschiede therapeutische Interventionen / Behandlungsverfahren zu vergleichen und deren Relevanz für das Therapeutische Klettern aufzuzeigen. Daraus werden spezifische Übungen an der Therapiekletterwand für verschiedene Symptome nach Schlaganfall, wie Spastizität, Muskelschwäche, Sensibilitäts- und Gleichgewichtsstörung entwickelt und detailliert beschreiben.)
Müller, Thomas: Klettern mit ADS-Kindern - Hobby oder Therapie? Überlegungen und Untersuchungen zu einem multimodalen Behandlungsansatz bei ADS-Kindern. Pädagogische Hochschule Zentralschweiz, Hochschule Luzern, Dipl.-Arb., 2006
(Zentrale Fragestellung der Arbeit: Kann Sportklettern für ADS-Kinder therapeutisch wirksam sein oder ist es nicht mehr als ein Hobby? Neben verschiedenen theoretischen Überlegungen wird die Wirksamkeit des Mediums Klettern unter Betrachtung verschiedener therapeutischer Aspekte im Setting eines Kletterprojekts mit ADS-Kindern untersucht und ausgewertet.)
Nohles, Dorothee: Vergleichende Evaluation der muskulären Aktivität der Rumpf- und Beckenmuskulatur, die regelmäßig klettern, und Frauen, die keine Klettererfahrung haben, im Hinblick auf das Training der Beckenbodenmuskulatur zur Prävention und Therapie von Harninkontinenz. Hochschule Fresenius Idstein, Bachelorarbeit, 2010
(Vergleichend wird die muskuläre Aktivität der Rumpf -und Beckenbodenmuskulatur bei Kletterinnen und Nichtkletterinnen, im Hinblick auf die Prävention und Therapie von Harninkontinenz, sowie der Evaluation des Sportkletterns als beckenbodengesunde Sportart, untersucht. Dazu wird die elektromyologische Aktivität der Beckenboden- und Rumpfmuskulatur während des Multi-Activity-Tests, Kniebeugen und des Kletterns gemessen.)
Pfanzelt, Christian: Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung - Möglichkeiten durch Klettern. Techn. Univ. München, Fakultät für Sportwissenschaft, Hausarb., 2008 download
(Die Arbeit beschreibt eingangs die medizinischen Aspekte Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung. Mit konkreten Bespielen werden die Möglichkeiten des Kletterns unter therapeutischer Betrachtungsweise vorgestellt. Ausgesprochen praxisorientiert wird schließlich eine Kletterfreizeit mit der genannten Zielgruppe beschrieben und ausgewertet. Im Anhang ist eine Zusammenstellung von Bewegungsaufgaben und Kletterspielen zu finden.)
Thorenz, Sven: Klettern als Therapie. Universität Göttingen, Magisterabschlußarbeit, 2009
(Diese Arbeit zeigt die Grundlagen des Klettersports, der Klettertechniken und Aspekte aus der Trainingswissenschaft auf. Daneben sind die Einsatzmöglichkeiten in den therapeutisch-pädagogischen Bereichen vorgestellt.)
Tramp, Nicole: Therapeutisches Klettern mit Schülern mit geistiger Behinderung. Universität Potsdam, Dipl.-Arb., 2000
(Den praktischen Themenschwerpunkt dieser Arbeit bildet die Untersuchung der Auswirkungen, die Therapeutisches Klettern auf die Koordination und Kraft von Schülern mit geistiger Behinderung hat.)
Wermuth, Ulrike: Klettern mit essgestörten Frauen unter gestaltpädagogischem Ansatz. Österreich, Praxisarbeit Gestaltpädagogik, 2007 download
(Diese authentische Arbeit zeigt Wege und Möglichkeiten das Medium Klettern unter Einbeziehung der Methode der Gestaltpädagogik für anorektische und bulimische Frauen als Entwicklungsangebot einzusetzen. Nicht der Leistungsanspruch des Kletterns sondern vielmehr der Kontext als prozessermöglichende Methode ist Ziel dieses Projektes.)

Bücher:

Beroujon, Y., Gachet, C., Matera, M., Mazard, G. & Pruneau, C.: Kletterspiele. Innsbruck: Alpenvereinsjugend OEAV, 1999
(In diesem Buch werden 47 Kletterspiele mit und ohne Seilsicherung vorgestellt. Sie eignen sich für Kinder ebenso wie für Erwachsene in der Behandlung von Gruppen wie auch als Bewegungsaufgabe in der einzeltherapeutischen Situation.)
Freese, Jens: Medizinische Fitness, Das Reha-Manual für Therapie, Fitness und Leistungssport. Eigenverlag, 2001
(Neben Grundlagen und Methoden der Trainingstherapie beinhaltet das Buch einen Verletzungskatalog. U. a. werden das Therapeutische Klettern bzw. das Therapieklettern, seine Indikationen und Anwendungsfelder in der Praxis vorgestellt und anhand von umfassendem Bildmaterial verdeutlicht.)
Kittsteiner, Jürgen; Neumann, Peter: Klettern an der Boulderwand, Übungen und Spiele für Kinder und Jugendliche. Seelze: Kallmeyersche Verlagsbuchhandlung
(Ein praxisorientiertes Buch mit zahlreichen Kletterübungen und -spielen welche viel Anregung auch für die therapeutische Arbeit bieten.)
Lazig, Dieter: Therapeutisches Klettern. Stuttgart: Georg Thieme Verlag, 2007
(Das wissenschaftlich orientierte Autorenteam stellt dem Leser neben sport- und trainingswissenschaftlichen Erkenntnissen die Grundlagen des Kletterns sowie Informationen zur Anwendung des Therapeutischen Kletterns vor. Außerdem sind in diesem Buch Fallbeispiele sowie Anregungen zur Anwendung des Kletterns im Rahmen der Medizinischen Trainingstherapie enthalten. Der reich bebilderte Praxisteil zeigt konkrete Übungsbeispiele zur Behandlung von Schultergürtel und -gelenk, sowie Knie- und Sprunggelenk. Für den neurologischen Bereich werden Übungsbeispiele bei MS und Apoplexie aufgezeigt. Zusätzlich enthält das Buch einige Kletterspiele.)
Lukowski, Thomas: Klettern in der Therapie. München: Ernst Reinhardt Verlag, 2017
(Dieser Praxisleitfaden für die Klettertherapie zur Behandlung psychischer Störungen vermittelt neurobiologische und neuropsychologische Grundlagen, welche die Wirksamkeit des Kletterns beeinflussen. Es werden wissenschaftliche Studien vorgestellt und verschiedene psychologische, psychotherapeutische und pädagogische Theorien in Beziehung zum therapeutischen Klettern und dessen Wirksamkeit gestellt. Für die praktische Arbeit enthält das Buch Anregungen zum grundlegenden Aufbau klettertherapeutischer Behandlungseinheiten, wie Aufwärmspiele und praktischen Tipps für die Behandlung an der Kletterwand. Außerdem erhalten TherapeutenInnen Hinweisen für den Umgang mit den Klienten. Es werden die wichtigsten psychiatrischen Krankheits- und Störungsbilder nach ICD 10, sowie Kontraindikationen und Hinweise für die klettertherapeutische Behandlung aufgezeigt.)
Marschner, Ingrid: Kletter- und Outdoorspiele, Anleitung für Eltern, Lehrer und Übungsleiter. Korb: tmms Verlag, 2008
(In dieser Anleitung findet sich eine gut ausgewählte und systematisch aufgebaute Sammlung von 30 Spielen an der Kletterwand, überwiegend ohne aber auch mit Seilsicherung. Hinzu kommen noch 20 Outdoorspiele. Die Auswahl und Anordnung der Spiele erfolgt unter sportphysiologischen, spielerischen wie auch gruppendynamischen Aspekten. In den einzelnen Spielbeschreibungen werden jeweils Fähigkeits-, Anforderungs- und Intentionale Profile (Diagramme) aufgezeigt. Das didaktisch geschickt gewählte Layout und die aussagekräftige Bebilderung lassen das Buch zu einem praktischen Manual werden.)
Neumann, Udo; Dale, Goddard: Lizenz zum Klettern. Köln: Jekstadt Druckverlag 1997
(Das Buch vermittelt ein ausgesprochen komplexes Verständnis für alle Vorgänge und Zusammenhänge die Einfluss auf das Klettern haben. So werden u.a. Technik, Taktik, Psyche und Training in jeweils eigenen Kapiteln gut verständlich beschrieben und bebildert. Eine Reihe der Technikübungen lassen sich auch für therapeutische Zwecke adaptieren.)

Filme/Lehrfilme:
Neumann, Udo: Lizenz zum Klettern. DVD, Köln: Udini Verlag, 2005
(Dieser Film zeigt wirklich alle Aspekte des Kletterns. Aus therapeutischer Sicht besonders hervorzuheben sind die Sequenz zur Koordination sowie die ausgezeichnet visualisierten Bewegungsanalysen. Es wird ein ganzheitliches Verständnis des Kletterns vermittelt, das weit über den therapeutischen Anwendungsbereich hinausgeht.)
Wielebnowski, Sandra; Hechenberger, Andi: Klettern als Therapie, Eine ergotherapeutische Behandlungsmethode für wahrnehmungsgestörte Kinder. DVD, Salzburg: Eigenvertrieb, 2003 wielebnowski@yahoo.de
(Dieser Lehrfilm zeigt am Beispiel einer Behandlungseinheit das Setting und die Anwendungsmöglichkeiten des Therapiekletterns in der Gruppen- sowie Einzelbehandlung. Anhand unterschiedlicher Situationen an der Kletterwand werden die verschieden therapeutischen Wirkfaktoren, basierend auf dem Modell der Sensorischen Integrationstherapie, demonstriert und erläutert.)

Weblinks:
http://www.erlebnispaedagogik.de/literatur/let.htm
(Literaturliste Erlebnispädagogik und Erlebnistherapie)
http://bergnews.com/service/viktor-frankl/viktor-frankl.php
(Zum Sinn klettern... eine schöne Seite zur Berg- und Sinneerfahrung von Victor E. Frankl)
https://scholar.google.de/scholar
(und hier ist vermutlich alles zu finden, was zum Thema "Therapeutisches Klettern" im Internet verzeichnet ist:)

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